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Johann Christoph von Dreyhaupt
- Beamter, Sammler und
Chronist |

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20. April 1699 =12.
Dezember 1768.
Der Jurist und Beamte
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1718
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beginnt Dreyhaupt ein Jura-Studium an der hiesigen
Universität.
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1725
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Berufung zum „ordentlichen Advokaten“ im
Saalkreis und Jahr zum königlich-preußischen Kommissionsrat
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1731
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wird Dreyhaupt zum königlich-preußischen
Regierungs- Kriegs-, Domänen- und Konsistorialrat im Herzogtum Magdeburg
und zum Schultheißen und Salzgrafen von Halle ernannt.
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1742/43
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erhält er den Titel eines Geheimrates und wird in
den Reichsadelsstand erhoben.
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Der Sammler
Zeit seine Lebens war Dreyhaupt ein leidenschaftlicher
Sammler:
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Mineraliensammlung, bestehend aus insgesamt 1662 Positionen
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Sammlung von Pflanzen, diese enthielt Muster von 245 verschiedenen
Hölzern, 23 Rinden, 79 Wurzeln und 59 Harzen
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Münzsammlung, bestehend aus 1810 Stücken, davon 299 in- und ausländische
Reichstaler und 487 griechische und römische Münzen
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1753
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wird Dreyhaupt zum Mitglied der Akademie der
Wissenschaften in Berlin ernannt.
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Der Chronist
Den größten Teil seiner Freizeit widmete Dreyhaupt indes
genealogischen, heraldischen und historischen Forschungen:
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1749/50
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erscheint
sein historisches Werk
„Pagus
Neletici et Nudzici oder Ausfuehrliche diplomatisch-historische
Beschreibung des zum ehemaligen Primat und Ertz-Stifft nunmehr aber ...
secularisirten Hertzogthum Magdeburg gehoerigem Saal-Kreises und aller
darinnen befindlichen Staedte, Schloesser, Aemter etc. ... / aus actis
publicis ... zusammengetragen, mit vielen ungedruckten Documenten
bestaercket, mit Kupferstichen und Abrissen gezieret und noethigen
Registern versehen“
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Den Hauptteil dieses Werkes
bildet die historische Landbeschreibung des Saalkreises mit seinen Städten,
Schlössern, Rittergütern und Dörfern. Von Bedeutung – und auch für
einen heutigen Leser interessant – sind dabei vor allem die Ausführungen
Dreyhaupts über die Saaleschifffahrt, die Landeskultur und den Bergbau.
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