| Artikel der Mitteldeutschen
Zeitung vom August 2001: |
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| Näncy Schäckel wurde beste
Fleischverkäuferin, Mathias Graupner (r.) bester Fleischergeselle.
Über die guten Ergebnisse freuten sich auch der Vorsitzende der
Prüfungskommision Peter Hausmann (2. von r.), sowie Innungsobermeister
Klaus Pechstedt. |
Handwerk
Gute Aussichten nach der Lehre
Verkäuferinnen und Fleischer
freigesprochen
Von unserer Redakteurin MARTINA SPRINGER
Halle/Saalkreis/MZ. Traditionell feierlich wurden am Samstagnachmittag im halleschen
Maritim-Hotel Fleisch-Fachverkäuferinnen und Fleischer-Junggesellen freigesprochen. Sie erhielten ihre Zeugnisse und Urkunden. Als beste Fleischverkäuferin dieses Jahrgangs konnte Nancy Schäckel von
der Fleischerei Barner in Halle ausgezeichnet werden. Glückwünsche als bester Fleischergeselle nahm Mathias Graupner von der gleichnamigen Fleischerei in
Teicha/Saalkreis entgegen. Den passenden musikalischen Rahmen bildeten Lieder des
Fleischerchores "Hans Sachs".
Lehrlinge aus Halle, dem Saalkreis, Merseburg, Weißenfels und Zeitz hatten sich
nach einer dreijährigen Ausbildung der Prüfung gestellt.
29 nunmehrige Fleisch-Fachverkäuferinnen und 33 jetzige Fleischer-Gesellen bestanden sie auch, "Das ist ein gutes Ergebnis", sagte gegenüber der MZ Gerhard Gemkow, Sachbearbeiter Prüfungswesen bei der Kreishandwerkerschaft, Das liege auch daran, dass schon bei der Auswahl der Bewerber um eine Lehrstelle auf gute Zeugnisse geachtet werde.
Besonders erfreulich für die diesjährigen Absolventen: "95 Prozent haben einen Arbeitsplatz sicher", sagte Fleischermeister Peter Hausmann, Vorsitzender der Prüfungskommission. Nicht alle hätten allerdings in der Region eine Stelle gefunden. Doch vor allem in mehreren westlichen Bundesländern würden Fachverkäuferinnen für Fleisch und Wurst gesucht. Bei
den Fleischern bildeten aber auch hierzulande immer mehr Betriebe für den eigenen Bedarf
aus.
Insgesamt, so Gemkow, sind die Lehrlingszahlen zurückgegangen. Zum einen gebe es weniger Bewerber, weil einfach die Zahl der Schulabgänger kleiner
werde. Zum anderen sei die Anzahl der Betriebe geringer geworden.
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